Aufgrund der wachsenden Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule ins Berufsleben hat in den letzten Jahren die Bedeutung berufsorientierender Maßnahmen am Gymnasium deutlich zugenommen. Viele unserer Schülerinnen und Schüler gehen nach dem Abitur ohne Studium in Ausbildungsberufe, so dass die wesentlichen Entscheidungen über die Berufswahl in ihre Schulzeit fallen (einschließlich der Bemühungen um einen konkreten Ausbildungsplatz). Der Gesetzgeber hat auf diese Situation insofern reagiert, als er die Studien- und Berufswahlvorbereitung in den Pflichtkanon schulischer Aufgaben übernommen hat.

Die Berufs- bzw. Studienorientierung ist eine gemeinsame Aufgabe von Schule und Berufsberatung der Agenturen für Arbeit […]. In Fragen der Studienorientierung sind die Studienberatungen der Hochschulen vorrangig einzubeziehen. Berufs- bzw. Studienorientierung wird in enger Abstimmung mit allen Partnern, neben den genannten insbesondere auch der örtlichen Wirtschaft und ihren Organisationen, den Trägern der Jugendhilfe, den Arbeitnehmerorganisationen und weiteren Partnern durchgeführt (§ 5 SchulG).

Die rechtliche Grundlage ist der RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Berufs- & Studienorientierung vom 21.10.2010. Darin heißt es:

Im Rahmen der Berufs- bzw. Studienorientierung sollen junge Menschen befähigt werden, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Studium oder Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen. […] Dazu sollen Kenntnisse über die Wirtschafts- und Arbeitswelt und ggf. den Hochschulbereich vermittelt, Berufs- und Entwicklungschancen aufgezeigt und Hilfen für den Übergang in eine Ausbildung, in weitere schulische Bildungsgänge oder in ein Studium gegeben werden. […]

Im Sinne individueller Förderung sollen Schülerinnen und Schüler den Übergang von der Schule in den Beruf oder das Studium verstärkt als Anschluss und nicht als Abschluss erleben.

Erfahrungen zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Berufsentscheidung und Lernmotivation gibt. Schülerinnen und Schüler, die frühzeitig eine Berufsentscheidung gefällt haben, arbeiten in der Regel zielstrebiger als solche, die bis zuletzt ohne berufliche Perspektive die Schule besuchen. Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit sind jedoch gerade die Eigenschaften, die die Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen. Insofern können berufsorientierende Maßnahmen dazu beitragen, das Leistungsverhalten positiv zu beeinflussen.

Aktuelle Termine

Montag, 20. 11. 2017
Q1 Berlinfahrt bis 24.11.
Mittwoch, 22. 11. 2017
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Donnerstag, 23. 11. 2017
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Montag, 27. 11. 2017
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