EcoFashionShowNo10Im Rahmen des Kursthemas Globalisierung ("The Global Village - The World in a Nutshell?") beschäftigte sich der Englischkurs der Einführungsphase unter anderem mit den komplexen Zusammenhängen zwischen der Produktion von Kleidung, dem Konsumverhalten des Verbrauchers und seinen Folgen für die Umwelt. Die Schüler und Schülerinnen setzten sich mit den Arbeitsbedingungen in sogenannten Billiglohnländern der Dritten Welt auseinander und lernten, dass der Preis eines billigen T-Shirts enorm hoch sein kann, wenn man zum Beispiel an die Vielzahl der Todesopfer bei einem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahre 2013 denkt.

Aber auch die Auswirkungen der Herstellung von Kleidungsstücken auf unsere Umwelt wurden in den Blick genommen: Für die Anfertigung eines T-Shirts werden 2720 Liter Wasser verbraucht, die Zersetzung eines Polyesterkleides dauert 200 Jahre und länger.


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So entstand die Idee, in Kleingruppen neue Kleidung auf der Basis von recycelten Materialien zu produzieren und im Rahmen einer "Eco-Fashion Show", die im Unterricht und zu Hause vorbereitet wurde, zu präsentieren. Die Schüler und Schülerinnen stellten unterschiedlichste Kleidungsstücke, Gebrauchsgegenstände und Schmuck her wie z.B. eine "belcycled bag" aus Karton und altem Papier, einen "overgang-jacket backpack", den die Schüler aus einem alten Sweatshirt zusammenbastelten, ein "oversize blue dress" oder einen "plastic skirt" aus Müllbeuteln. Am letzten Donnerstag (04.04.2019) war es dann so weit: Die Kleingruppen stellten ihre Modelle - begleitet von trendiger Musik - vor und erläuterten ihr ökologisches Konzept. Die Aktion war nicht zuletzt wegen der unterhaltsamen Show, der vielen kreativen Ideen und der in akribischer Kleinarbeit angefertigten Produkte und Informationsbroschüren ein voller Erfolg.