Berufsorientierung in Haus NeulandUnter dem Motto »aktuell und praxisnah« nahmen die Schüler unserer aktuellen Jahrgangsstufe 10 am 17. und 18. September 2012 in einer der größten Bildungsstätten für Fort- und Weiterbildungen, dem Haus Neuland in Bielefeld-Sennestadt, an einem Berufsorientierungsseminar teil.

Unsere Schülerin Adina Stauch schrieb darüber einen Bericht.

Unter dem Motto »aktuell und praxisnah« nahmen die Schüler unserer aktuellen Jahrgangsstufe 10 vom 17.09.2012 bis zum 18.09.2012 in einer der größten Bildungsstätten für Fort- und Weiterbildungen, dem Haus Neuland in Bielefeld-Sennestadt, an einem Berufsorientierungsseminar teil.

»Beruf« kommt von »Berufung«

Wie wir wissen, kommt der Ausdruck Beruf von Berufung.

So richtete sich das Seminar in erster Linie an die Schüler, die noch ungenaue oder gar keine Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft oder ihrer Berufung haben und diese Fragen für sich klären wollten anstatt irgendetwas anzufangen. Hier hatten sie die Möglichkeit all ihre Vorstellungen, Träume und Wünsche, aber auch ihre Unsicherheiten zu äußern, um herauszufinden, was ihnen wichtig ist.

Ergebnisse wurden in Gruppen- und in Einzelarbeiten sowie in anspruchsvollen Spielen erarbeitet. Diese Gruppen wurden von jeweils einem kompetenten Leiter geführt und vorab durch Kennlernspiele gefestigt. Dadurch wurde klar, was die Einzelnen konnten, was für sie in Frage kommt oder was noch nötig ist, um das zu erreichen, wohin sie wollen.

Die gewonnenen Erkenntnisse konnten zum Abschluss in interessanten Vorträgen der einzelnen Gruppen dargestellt werden.

Zu den anstehenden Aufgaben der zwei Tage zählten unter anderem, sich selbst vorzustellen, ein Vorstellungsgespräch, ein Einstellungstest und eine Selbstpräsentation zu üben.

Themenfindung und Selbstvorstellung am ersten Tag

Die Arbeit in der Gruppe fing am ersten Tag, nachdem uns Hausregeln und Essenzeiten gesagt wurden, damit an, dass wir uns auf ein großes Blatt zeichnen sollten und Aussagen oder Fragen wie »Dafür schlägt mein Herz« oder »Was wünsche ich mir für meine Zukunft?« kommentieren sollten. Danach stellte jeder sein persönliches Ich den anderen Gruppenmitgliedern vor.

Bei dem Vorstellungsgespräch spielte die jeweilige Leiterin oder der Leiter einen Arbeitgeber, bei dem wir uns bewerben würden. Davor haben wir besprochen, wie man sich vorstellen sollte und was man machen muss, um ein gutes Bild bei dem Arbeitgeber zu hinterlassen. Bei dem Vorstellungsgespräch sollten wir uns dann um einen Job bewerben und konnten schauen, wie sicher oder unsicher wir bei einem solchen Gespräch sein würden. Nachdem dieses zu Ende war, wurde uns noch gesagt, was wir hätten besser machen können und was gut war.

Tag 2: Einstellungstest und Präsentation trainieren

Am zweiten Tag haben wir dann den Einstellungstest gemacht. Mit dieser Testsimulation wurden sämtliche Bereiche wie zum Beispiel: Politik, Mathe und Grammatik abgefragt. Zum Schluss sollten wir wiedergeben, was wir von dem Test über den vorausgehenden Vortrag über die Geschichte Haus Neuland behalten haben.

Nachdem wir alle Sachen besprochen hatten und gemacht hatten, die mit der zukünftigen Berufswelt zu tun haben, haben wir eine Selbstpräsentation geübt. Bei dieser haben wir uns, wie in einer Bewerbung, vor den anderen Gruppenmitgliedern und der Leiterin oder dem Leiter vorgestellt mit Stärken, Schwächen, Interessen und potentiellen Vorwissen durch andere Berufe oder Nebenberufe. Nach dem zirka zwei Minuten langen Vortrag haben wir ein kurzes Feedback bekommen und konnten so erfahren, welchen Eindruck wir bei den anderen hinterlassen haben und ob wir beim Vortragen sicher oder unsicher wirkten.

Im Ganzen hat das Berufsseminar sehr viel Spaß gemacht, da wir über uns selber mehr erfahren konnten und – viel wichtiger – wie wir auf andere wirken. Die Spiele, wie zum Beispiel »Fanta, Sprite, Cola« zwischendurch, haben es uns ermöglicht, dass die Zeit schneller rum ging und man immer kurze, spaßige und lustige Pausen hatte.

Fazit: In entspannter Atmosphäre, bei gutem Essen und einigen Freizeitmöglichkeiten konnte man die Weichen für die eigene Zukunft stellen.