Am Mittwoch, dem 10.09., war für die Schüler der Lateinkurse der 7a und 7d ausnahmsweise kein eintöniges Sitzbankdrücken angesagt. Stattdessen ging es nach Oberaden, um dort das größte Römerlager nördlich der Alpen zu besichtigen.
Von 11 bis 8/7 v. Chr. lebten dort Soldaten der römischen Armee, getrennt von ihren Frauen und Kindern, um ihrem Vaterland den Dienst zu erweisen.

Der Stützpunkt existierte solange, bis die Römer schließlich das gesamte Lager auf ihrem Rückzug selbst bis zum Grund niederbrannten.
Die Umrisse blieben allerdings bis heute erhalten und auch diverse Fundstücke konnten geborgen werden. Diese wurden restauriert und sind nun im angrenzenden Römermuseum zu besichtigen; eine lehrreiche Alternative zum großen Lagerrundgang, die sich auch bei schlechtem Wetter lohnt.
Der Höhepunkt des Ausflugs, den Frau Thamm und Frau Rolf-Weinreich begleiteten, war das abschließende gemeinsame Kochen. Typisch römische Gerichte wurden zusammen zubereitet und dann vor dem Antritt des Heimwegs genüsslich verputzt. Somit wurde die Exkursion zu einem vollkommen runden Erlebnis.