Von Nadine Lubnau, Gesine Thomsen und Uta Schoen | Schon ein paar Monate vor Glücksburg überlegten wir, wer mit wem in welche Hütte kommen sollte. Jeder hatte Angst, mit seinem Erzfeind (beziehungsweise seiner Erzfeindin) zusammen in einer Hütte wohnen zu müssen, und fragte sich, ob die Hütten auch auf die geplante Verteilung passen würden. Später, in Glücksburg, gab es dann einige Probleme: Wir Mädchen bekamen die Sechser- und die Elfer-Hütte. Die Sechser-Hütte war mit nur fünf Mädchen besetzt. Also hätte eine von uns aus der Elfer-Hütte noch in die Sechser-Hütte umziehen müssen. Keine wollte dies so recht. Also vereinbarten wir nach einer Weile, daß eine von uns auf zwei Matratzen auf dem Boden schlafen sollte: Nadine Lubnau mußte sich mit dem harten Lager begnügen. Doch ein paar Tage vor unserer Abfahrt bemerkte das der Hausmeister Höfer. Die Matratzen durften nicht mehr auf den Boden gelegt werden. Also schlief Nadine mal bei Katrin, mal bei Gesine im Bett. So wechselten wir dann bis zu unserer Abfahrt. Da die Betten sehr eng waren, konnten wir uns, wenn wir zu zweit in den Betten lagen, kaum bewegen. Silvia schlief bei Melanie umgekehrt liegend im Bett. Da Silvia allerdings versuchte, sich zu bewegen, bohrte sie ihren Zeh in Melanies Auge. Nachdem Silvia es schließlich geschafft hatte, ihren Zeh aus Melanies Auge zu befreien, legten wir Melanie einen nassen Lappen aufs Auge. Leider hatten wir keinen Lappen speziell »fürs Äugle«, also mußte sie sich mit einem Lappen mit der Aufschrift »Fürs Ärschle« zufriedengeben. Arme Melanie! |