Von Britta Kinner und Stefan Kämmler | Der Mittwoch war eine Art Gammeltag, an dem nicht sehr viel passierte. Vormittags hatten wir Freizeit. Einige nutzten die Zeit, um sich von dem Streß der letzten Tage zu erholen. Andere wiederum pflegten in dieser Zeit ihre Bekanntschaften mit den anderen Gruppen. Drei musikalisch veranlagte Jungen besuchten ein Orgelkonzert. Nach dem Mittagessen passierte auch nicht viel mehr. Die Lehrer wollten mit uns wandern gehen. Doch nach zehn Minuten kamen wir in den Regen, und da die meisten keine Regenjacken anhatten, mußten wir umkehren. Im Camp beschlossen die Lehrer dann, daß wir die Auswahl hätten zwischen Wandern, Wellenbad und Kanufahren. Die meisten wollten ins Wellenbad, doch da viele kein Geld mehr hatten, mußten sie wandern. Die Kanuten waren schon unterwegs. Zwei Kanuten, Sybille und Franziska, hatten Pech: Sie kenterten! Als Helfer in der Not betätigten sich Matthias und Gunnar, die gentlemanlike unter Einsatz ihre Lebens die zwei retteten. So verabschiedete sich der Nachmittag von uns. Am Abend hatten wir wie immer im Gruppenraum »Meierwik« unsere Besprechung. Dann wieder Freizeit. Da das Wetter einigermaßen gut war, gingen einige zum Strand. Die anderen liefen im Camp herum. Die Nacht verlief ausnahmsweise ruhig, da wir von den letzten Tagen noch ziemlich geschafft waren. Die meisten schliefen. Zumindest haben wir von niemanden gehört, der sich die Nacht um die Ohren geschlagen hätte. |