Hüttenzauber, Fördesand

Landschulheimaufenthalt der Klasse 7c in Glücksburg vom 10. bis 18. Mai 1990
Samstag, der 12. Mai 1990
Von Silvia Reimann und Stefan Seuke

Nach dem lecker schmeckenden Frühstück ging es in die Stadt. Es gab zwei verschiedene Wege: den durch die Stadt und den am Strand entlang. Der Weg am Strand entlang war länger, weil sich die Lehrer andauernd verliefen: Kurz vor dem Zentrum marschierten sie in die falsche Richtung. Endlich fanden wir die Stadtmitte Glücksburgs. In der Stadt gab es drei verschiedene Kaufhäuser, und zwar Spar, Plus und Co op. Ha, ha! Die Verkäuferinnen und die Kunden in den Geschäften bekamen schon Panik vor unseren Überfällen. Aber die Geschäftsinhaber waren froh über unsere kaufwütigen Streifzüge. Die Kassen klingelten nur so. Aber im ganzen waren die Geschäfte ganz gemütlich.

Eine kleine Gruppe sollte für Frau Elsinghorst ein Muttertagsgeschenk kaufen. Es sollte eine Blume sein, die im zweiten Blumengeschäft endlich ausgesucht wurde. Sie blühte zwar momentan nicht, aber sie hatte Knospen. Danach ging es in kleinen Gruppen nach Hause. Falls noch Zeit bis zum Mittagessen war, durfte man machen, was man wollte.

Nach dem Mittagessen ging es zum Kanufahren, das trotz des Regens stattfand. Man wurde pitschnaß und mußte sich später aus den nassen Sachen pellen und unter die warme Dusche springen.

In der Badeanstalt versuchten die Schwimmer eine Wasserpyramide aufzubauen, wie sie es an Land in Holnis gesehen hatten. Doch die Wasserpyramide wurde vom Bademeister abgeblasen. Das Schwimmen im Salzwasser machte aber Spaß. In der Lagerzeitung lachten und scherzten die Redakteure viel, aber sie arbeiteten hart. Beim Videofilmen kam hingegen nicht viel heraus.

Nach dem Abendbrot konnte man machen, was man wollte. Ein paar Lüner spielten ein Spiel gegen den Pinneberger Fußballverein. In der ersten Halbzeit wurde Handball gespielt und in der zweiten Fußball. In der zweiten Halbzeit platzte den Mannschaften der Kragen. Denn der Schiri störte. Er erhielt die rote Karte und wurde vom Platz verwiesen. Dann endete das Spiel in einer Rangelei, aber es hatte Spaß gemacht. Später, um 22.00 Uhr, ging es in die Hütten, denn nach 15 Minuten mußte Nachtruhe herrschen. Doch wir scherzten und lachten in den Hütten, bis Herrn Weinholds Schatten in unseren Fenstern erschien.

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Stand: 28.04.2001
Artur Weinhold

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