Fünftklässler lernen im Fördermodul „in Verantwortung mit Tieren leben“
Eine kleine Geste von Amelie genügt – und schon rollt sich Sally auf den Boden und stellt sich tot. Sally ist eine der beiden Hündinnen, die Lehrerin Daniela Neumann mit zum Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gebracht hat, um ihren Schülern den richtigen Umgang mit Tieren zu erklären, Verantwortungsgefühl zu vermitteln und nicht zuletzt auch Ängste zu nehmen.
Auf den Theorieteil mit jeder Menge Fachwissen folgte der praktische Teil, bei dem die Fünftklässler mit Sally und ihrer Mitstreiterin Lotta einen Slalomlauf und andere kleine Tricks vorführen mussten. Nach der erfolgreichen Prüfung gab es zur Belohnung eine Urkunde – den „Hundeführerschein“.
„Als ich noch ganz klein war, hatte ich sogar Angst vor Hunden. Mit dem Hund von meiner Oma habe ich dann viel gespielt, aber Sally kann schon ein paar Tricks mehr“, sagt die elfjährige Amelie. Ihre Mitschülerin Marie hofft nach der Hundeführerschein-Prüfung nun sogar auf einen eigenen Hund. „Vielleicht kann ich meine Eltern ja dazu überreden“, so die Zehnjährige.
Fünf Themenblöcke
Das Thema Tiere ist für die Schüler übrigens noch lange nicht vom Unterrichtsplan verschwunden. Denn das Fördermodul umfasst insgesamt fünf Blöcke, darunter auch „Wildtiere“ und „Tiere in der Landwirtschaft“. Die besondere Unterrichtsform soll nicht nur das Wissen, sondern auch das Sozialverhalten der Schüler fördern.



