Wir wurden dieses Jahr als Versuchskaninchen missbraucht, denn es ging nicht wie sämtliche Jahre zuvor zum Gasthof Steiner, sondern ins Gasthotel Pachmair. Dem Vergleich derjenigen nach zu urteilen, die zum zweiten Mal mit dabei waren, war dies ein gelungener Versuch! Die Zimmer würden sich um Welten unterscheiden (wir hatten Telefon und Fernsehen) und auch mit dem Essen hätten wir richtig Glück gehabt. Da mussten wir zustimmen. Das Essen war wirklich lecker!

Doch zurück zur Ankunft. Als Erstes arbeiteten wir im Team und stellten uns in einer Reihe auf um die Skier, Ski-Schuhe und Skistöcke weiterzureichen. Dies klappte hervorragend! Anschließend durften wir mit unseren Koffern die 4er- und 5er-Zimmer beziehen. Dann stärkten wir uns mit Suppe, Salat, Pommes, Eis und-und-und, um danach eine Nackt-, äh, Nachtwanderung zu starten. Wir schmissen uns gegenseitig in den Schnee und Herr Stemmerich erklärte uns die Sterne.

Am nächsten Morgen ging’s los: 7.00 Uhr wecken. 7.30 Uhr Frühstück. Ab 8.00 Uhr durften wir uns im Ski-Keller in unsere Ski-Schuhe reinquetschen, denn um 8.30 Uhr kam der Bus um uns ins Ski-Gebiet zu fahren. Mit Skistöcken in der Hand und Skiern unter den Füßen ausgestattet, begannen die Allermeisten von uns ihre ersten Versuche im meterhohen Schnee. Sonst sage ich zum ersten Tag nur so viel: Seitwärts den Idiotenhügel hoch zu kraxeln ist schon sehr, sehr anstrengend!

Am Abend wurden wir in Anfänger- und Fortgeschrittenen-Gruppen eingeteilt. Insgesamt waren es fünf Gruppen, die jeweils von Herrn Berg, Herrn Graas, Herrn Stemmerich, Frau Neukirchen und Frau Spelsberg geschult wurden. Mit jedem Tag wurde das Skifahren spaßiger. In den Pausen hielten sich die meisten auf der Terrasse der »Schnellen Küche« auf. Nachmittags um 15.00 Uhr fuhren wir wieder zum Hotel zurück. Ein Abend wurde zum Eisstockschießen genutzt. Ein kalter, dennoch sehr gelungener Abend, wie jeder fand. Damit wir alle rodeln konnten, verlegten wir diese Tour auf zwei Abende. Auf dem Hinweg, bei dem man seinen Schlitten einen hohen Berg hinter sich her ziehen muss und das eine Stunde, stirbt man. Also, man hat zumindest das Gefühl. Juhu! Endlich eine Pause! Herr Berg rief uns zu sich an den Rand des Weges (ohne Schlitten) und wollte uns etwas über Heimatkunde erzählen. Blabla... Dass das nur ein Vorwand sein sollte, konnte ja keiner ahnen. Der Schrecken war groß als Herr Bergs Schrei ertönte: »Vorsicht!! Ein Schlitten!!!«

Und da war es auch schon passiert. Herr Berg hatte uns alle den schneeweißen Abhang hinunter purzeln lassen. Einen Schlitten hatte allerdings niemand gesehen. Kooomisch... Als wir alle wieder erschöpft den Berg hoch gekraxelt waren, ging es weiter nach oben. Endlich bei der Abfahrt angekommen, setzten wir uns zu zweit auf einen Schlitten und sausten los. Mit zwei eingebauten Stopps und schon nach zehn Minuten wieder unten angekommen, wussten wir, der Hinweg hatte sich gelohnt.

In den nächsten Tagen hatten wir eine Menge Spaß, aber wir ahnten es alle. Der Tag der Abreise kam... Wir fuhren ganz normal Ski. Die einen gut, die anderen weniger gut, aber das interessierte jetzt echt niemanden mehr. Die Hauptsache war einfach den blauen Himmel zu genießen. Wir hatten übrigens verdammtes Glück mit dem Wetter. Es lag meterhoher Schnee und die Sonne schien jeden Tag!

Na ja, wie gesagt, der letzte Tag brach an. Die Koffer schleppten wir schon morgens in einen Nebenraum. Nach dem Skifahren konnten wir uns an besagtem Ort umziehen. Schrecken für wirklich alle war es, dass wir nicht mehr duschen konnten! Igitt...

Abends, keiner weiß, wie spät es war, kam der Bus mit den Klassen 9c und 9d. Es wurde ausgeladen und unsere Sachen wurden wieder eingeladen. Schließlich fuhren wir ab. Alles in allem war es eine richtig geile Fügenfahrt und ich darf noch mal daran erinnern: »Es ist in der Nacht passiert« – »Björn hatte diese lange Latte!« Und Darius brach sich gleich am ersten Tag den Arm!!!

 

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