11.01.2014, Heinz-Hilpert-Theater, 6:30 Uhr, der Beginn einer ereignisreichen Woche. Der Bus nach Fügen kam mit 20 Minuten Verspätung an, was einige der Truppe nicht ganz so erfreulich fanden, trotzdem starteten alle mit gewisser Vorfreude die Reise. Nachdem der Busfahrer Drago die Skisachen genervt eigepackt hatte, ging es nach 2 Minuten in den Bus. Alle suchten sich einen Platz in gewohnter Umgebung und eine zehnstündige Busfahrt startete. Nach zwei Stopps hinter Würzburg und München kamen wir um ca. 17.15 Uhr am Pachmairhof in Uderns an.
Après-Ski
Die Zimmer des Pachmairhotels waren top ausgerüstet: Vom luxuriösen Bad bis zum Flat Screen war alles dabei. Das Essen wies keine Mängel auf und die Auswahl war nicht zu groß und nicht zu klein. Der Service war gut, nur das W-LAN war für die meisten etwas zu teuer: 15€ für 3 Tage!
Mein neuer bester Freund
Am Themenabend des Dienstags starteten wir das Spiel „Mein neuer bester Freund". Jeder Schüler und auch jeder Lehrer bekamen einen Zettel mit dem Namen eines Teilnehmers der Fahrt. Zu diesem musste er für den Rest der Woche nett sein. So kam es zu vielen Schleimereien unter den Schülern, aber auch die Lehrer waren dauerhaft nett zu den Schülern. Das war sehr amüsant und sollte weiterhin auf der Fahrt erhalten bleiben.
Skifahren
Um 8.30 Uhr stand der Bus, der uns in das Skigebiet Hochfügen brachte, bereit. Alle waren noch recht müde um diese Uhrzeit, deshalb war der Bus so leise, dass man schlafen konnte. Mit einem „Check, check, check that Microphone" wurde der heiß umworbene Containerdienst, der die Skier und Skistöcke ein und ausräumen sollte, eingeteilt. Kaum waren die Skier angeschnallt, ging es auch schon auf die Pisten – naja, nur für die Fortgeschrittenen. Die Anfänger lernten erst, was die Anfänger so lernen mussten. Sie lernten so etwas wie „Pizza, Pommes, Pizza, ...". Die Fortgeschrittenen fuhren am zweiten Tag schon zur höchsten Piste dieses Berges und am vierten bereits „Schwarz", das heißt eine schwarze Piste. Als die Startschwierigkeiten endlich abgeworfen waren, sind auch einige Anfänger oder „Amateure“, wie Herr Gonzales zu sagen pflegte, schwierigere Pisten als den "Idiotenhügel" gefahren. Am letzten Tag waren alle Gruppen mindestens einmal auf der höchsten Piste gewesen. Alle Schüler hatten viel Spaß beim Skifahren, da jeder Erfolg, ob groß oder klein, gefeiert werden konnte.
Der letzte Abend
Es war der letzte Abend angebrochen und die Lehrer hatten sich nochmal einen Contest ausgedacht: „Fügen sucht den Superstar“! Alle Zimmer sollten sich etwas ausdenken, was sie gut konnten und es dann vortragen. Von selbst geschriebenen Liedern bis zum Skischuhan- und ausziehen auf Zeit war alles dabei. Zimmer 204 gewann mit einem Remake von „We will rock you". Jetzt war es "Wir wollen Skifahren".
Herr Stemmerich zog den Schluss-Strich, dass er die Reise als sehr angenehm empfunden habe und was das Wichtigste sei: ALLE können jetzt Skifahren.
Abreise
18.01.2014, Pachmairhof Uderns, 15:45 Uhr: Nach einer ereignisreichen Woche mit viel Spaß kam der Bus nach Lünen an. Nachdem der Bus dann endlich nach einer Stunde von den beiden Busfahrern vollgeladen war, verließen wir Fügen mit sehr schönen Erinnerungen. Während der Busfahrt war es nicht sehr laut, da alle müde waren. Um 2.15 Uhr kamen wir dann am FSG an. Wir packten ein paar Rest-Skier und die Koffer aus und dann ging es nach Hause in das heimische Bett.
Bilder: Felix Schmale (www.felixschmalemedia.com)
Fügen 2011 – Das geht über eure Vorstellungskraft!!!
„Das geht über eure Vorstellungskraft
Lünen fährt die Piste ab
Das geht über eure Vorstellungskraft
denn wir machen niemals schlapp
Das geht über eure Vorstellungskraft
auch die Pausen kommen nicht zu knapp
Denn das geht über eure Vorstellungskraft!!!“
(Fügen-Lied 2011 9b + c)
Lünen fuhr die Piste ab, vom 09. bis zum 17. Januar bzw. vom 17. bis zum 24. Januar 2011. Die alljährliche Fahrt der Jahrgangstufe neun nach Fügen stand mal wieder auf dem Programm.
„Der frühe Vogel kann mich mal!“, das haben sich bestimmt einige Schüler, Eltern und Lehrer gedacht, als wir uns um halb sechs (!!!) auf dem Theaterparkplatz trafen, um die Fahrt nach Fügen anzutreten.
Nach ungefähr neunstündiger Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel, den Pachmairhof in Uderns. Nachdem wir das Kofferchaos bewältigt hatten, was noch dadurch verstärkt wurde, dass die vorherige Gruppe (9a/d) gleichzeitig beim Einladen des Busses war, mit dem wir gerade angekommen waren, durften wir unsere Zimmer beziehen.
Diese waren eng, aber sehr gemütlich, und man hatte einen wirklich tollen Ausblick auf die Berge rund um das Zillertal und die (nachts beleuchtete) Talabfahrt.
Bei der Abendansage im Gemeinschaftsraum wurde der Tagesablauf erläutert: 7.20 Uhr Frühstück, danach auf die Zimmer, umziehen, die Skier einladen und mit dem Bus ab auf die Piste in Hochfügen. Bis 12.30 Uhr Skifahren, nach einstündiger Mittagspause erneut bis 14.45 Uhr den Idiotenhügel unsicher machen und wieder zurück ins Tal. Danach eine „intime“ Stunde mit Besuchsverbot zum Duschen, bis zum Abendessen um sechs freier Ausgang, beispielsweise zum Einkaufen.
Am gleichen Abend wurden die Gruppen eingeteilt, die je nach Leistung der Schüler wechselten und jeden Morgen als Aushang an der Tür zu finden waren.
Die Gruppennamen waren an den ersten Tagen Tiernamen ( Scheehasen, Schneeleoparden, Pinguine, Eisbären und Rentiere). Ab dem dritten Tag wurden die Lehrer experimentierfreudig und nannten ihre Gruppen „Wallace und Gromit“, „Samson und Tiffy“, „Maja und Willi“ und „Pinky und Brain“. Diese Experimentierfreudigkeit steigerte sich in den nächsten Tagen noch, bis wir in Gruppen mit Namen wie „Aggro Berlin“, „Fettes Brot“ oder „Absolute Beginners“ fuhren.
Abgesehen vom normalen Tagesablauf gab es ab und zu noch einige besondere Aktivitäten: eine Nachtwanderung, Eisstockschießen und am Samstag ein bunter Abend mit dem Titel „Schlag die Raaben“, moderiert von Herrn Fischer („Thommy“),bei dem die Schüler in verschiedenen Wettbewerben gegen die Lehrer ( Frau Mertens, Frau Kozianka, Herr Berg alias „Erklärbär“, Frau Esser und Herr Santjer, auch DJ Pete genannt) antraten.
Sowohl beim Eisstockschießen als auch beim bunten Abend gewannen die Lehrer gegen die Schüler „hochhaus“.
Es gab also auf alle Fälle viele lustige Dinge und viel Spaß, allerdings nicht für Frau Spelsberg, die bei ihrer letzten Fahrt nach Fügen gleich am ersten Tag stürzte und sich die Schulter viermal brach, deshalb nach Innsbruck ins Krankenhaus gebracht wurde und dort die Woche verbringen musste. Als Ersatz kam gleich am nächsten Tag Frau Esser (die wir sowieso alle noch Frau Besse nannten).
Am Montagnachmittag traten wir (ungeduscht!!!) die Heimreise an, nachdem wir uns im Keller des Pachmairhofes noch kurz umziehen durften. Einige nutzten die Gelegenheit und sprühten sich flaschenweise Deo auf die Füße, während sie sich bemühten, Frau Kozianka zu ignorieren, die lauthals: „Kein Deo auf die Füße!“, schrie.
Um etwa 0.30 Uhr kamen wir an der Schule an, räumten noch Schuhe und Skier in den Skikeller und fuhren dann (todmüde) mit unseren Eltern nach Hause.
Alles in allem war es eine einmalig tolle, aber sehr anstrengende Woche, doch wir machten niemals schlapp. Denn: DAS GEHT ÜBER EURE VORSTELLUNGSKRAFT!!!
(Bericht von: Katharina G., Kim M., Julia T., 9b)